Tunnelzelt

Tunnelzelt – Leichtes und stabiles Raumwunder

Tunnelzelte gibt es in allen Größen und für vielfältige Einsatzgebiete. Tunnelzelte gehören zu den beliebtesten Trekkingzelten. Sie bieten extrem viel Platz bei bester Raumausnutzung (80-90%) und sehr geringem Gewicht. Gegen Querwinde sind sie zwar etwas anfälliger als Kuppel- oder Geodätzelte, bei guter Abspannung und längs in den Wind gestellt ist es jedoch genauso stabil. Es bietet meist zwei Eingänge und Apsiden wodurch es viel Stauraum für viel Gepäck bietet und gleichzeitig eine gute Möglichkeit in der windabgewandten Apside zu kochen. Für alle Trekkingfans, die wochenlang unterwegs sein wollen, dabei aber auf Komfort nicht verzichten möchten, bietet sich unbedingt der Kauf eines Tunnelzelts an. Gerade große Personen suchen oft vergeblich nach einem Zelt mit ausreichend langer Liegefläche. Am ehesten werden sie bei einem Tunnelzelt fündig. Wir stellen speziell für diese Zielgruppe zwei empfehlenswerte Tunnelzelte vor.

Die Tunnelzeltkonstruktion

  • tunnelförmig
  • mehrere parallele U-förmige Gestängebögen
  • Raumausnutzung
  • Längs- und querschläfer möglich

Einsatzgebiete von Tunnelzelten

  • Vielfältig einsetzbar durch die spezielle Konstruktion.
  • Längere Trekking- und Radtouren mit viel Gepäck. Eher nicht geeignet für Bergtouren, wenn auf  Eis oder Fels gezeltet wird.
  • Sehr guter Allrounder

Vorteile / Nachteile

Vorteile eines Tunnelzeltes

  • Ein Tunnelzelt bietet die bestmögliche Raumausnutzung aufgrund der speziellen bogenförmigen Gestängekonstruktion mit steilen Zeltwänden, wodurch der Raum voll ausgenutzt werden kann
  • Viel Platz in den Apsiden sowohl zum Verstauen des Gepäcks als auch zum Kochen
  • Sehr Geräumig
  • Ausreichend gute Windstabilität, wenn man das schmalere Zeltende in den Wind stellt und das Zelt gut abspannt.
  • Durch die steilen Zeltwände sowohl Quer- als auch längsliegen möglich bei ausreichender Breite des Zelts
  • Sehr geringes Gewicht möglich

Nachteile eines Tunnelzeltes

  • Nicht freistehend
  • Benötigt mehr Fläche zum Aufstellen, dadurch nicht gut geeignet für das Zelten im Hochgebirge
  • Windanfällig gegenüber Seitenwinden aufgrund seiner größeren Fläche, deshalb nachteilig im Gebirge und an Orten, wo die Windrichtung häufig wechselt
  • Es werden sehr viele Heringe für das Abspannen benötigt, was auf hartem Boden oder bei Schnee Probleme bereiten würde

Aufbau des Tunnelzeltes

Beim Tunnelzelt sind Innen- und Außenzelt meist miteinander verbunden. Man sollte das Zelt immer zuerst mit dem schmalen Ende gegen den Wind aufstellen und mit zwei Heringen fixieren. Die Profis unter uns achten darauf, dieses Ende so zu verpacken, dass es mit einem Griff erreicht und noch vor Auspacken des Zelts festgemacht werden kann. So wird das Risiko verringert, das Zelt bei starken Winden zu beschädigen.  Der Eingang liegt somit auf der windabgewandten Seite. Erst dann werden die Gestängebögen eingeschoben und an den Enden fixiert. Danach können die Zeltbögen aufgerichtet werden und durch Abspannleinen befestigt und stabilisiert werden.

Tipp:

Bei Verwendung eines Tunnelzeltes sollten Sie unbedingt neben Heringen auch Zeltnägel mit dabei haben. Diese eignen sich auch, wenn die Böden für den Einsatz von Heringen zu hart sind. Dies erhöht zwar das Gewicht im Gepäck, aber ist immer noch besser als zu spät festzustellen, dass man das Zelt nicht aufbauen kann, weil man keinen Hering in den Boden einbringen kann. Man sollte sich also vor der Tour im Klaren darüber sein, auf welchen Bodenarten gezeltet wird.

Empfehlungen von Tunnelzelten

Um Ihnen die Auswahl und eine vorab Entscheidung abzunehmen, haben wir Ihnen hier 3 sehr gute Tunnelzelte als Empfehlung aufgeführt. Bei diesen Zelten handelt es sich um sehr stabile und auch für die Zeltform leichte Zelte.

Videos

Hier finden Sie eine kleine Auswahl an interessanten Videos. Ob nun allgemeine Videos über das Zelten oder im speziellen über Tunnelzelte.